Allgemeine Beschreibung
Ihr Unternehmen, Ihre Systeme, wer wofür zuständig ist und welchen Weg Belege und Daten nehmen.
GoBD-Verfahrensdokumentation
Für Freiberufler, Einzelunternehmen, UG und kleinere GmbH. Ich erstelle Ihre vollständige Verfahrensdokumentation nach GoBD: abgestimmt auf Ihre tatsächlichen Abläufe, als PDF für das Finanzamt und als editierbare Datei, die Sie selbst weiterpflegen. Sie müssen nichts vorbereiten.

Worum es geht
Die Verfahrensdokumentation beschreibt, wer in Ihrem Unternehmen was wann womit in der digitalen Buchhaltung tut: Wie eine Rechnung hereinkommt, wo sie erfasst wird, wer sie bucht und wo sie archiviert ist.
Grundlage sind die GoBD, eine verbindliche Verwaltungsvorschrift des Bundesfinanzministeriums zu § 146 AO, § 147 AO und § 257 HGB.
Das Dokument muss so geschrieben sein, dass ein Betriebsprüfer Ihre Buchführung in angemessener Zeit nachvollziehen kann.
Warum jetzt
Die Verfahrensdokumentation betrifft alle, die steuerrelevante Belege digital empfangen, verarbeiten oder archivieren. Unabhängig von Größe, Umsatz oder Gewinnermittlungsart. Das schließt Kleinunternehmer und Freiberufler mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung ein.
Das Risiko ohne
Finanzämter sind angewiesen, die Verfahrensdokumentation in jeder Betriebsprüfung anzusehen. Fehlt sie, werten Prüfer das zunehmend als formellen Buchführungsmangel.
Ist dadurch nicht nachvollziehbar, wie Ihre Belege verarbeitet werden, darf das Finanzamt die Buchführung verwerfen und schätzen.
des Jahresumsatzes: So hoch liegen solche Hinzuschätzungen regelmäßig.
Ist die Prüfung bereits angeordnet, reicht die Zeit in der Regel noch für die Erstellung – wenn Sie sofort handeln.
Für wen
Ich arbeite ausschließlich für kleine und mittelgroße Unternehmen.
Typische Branchen sind Praxen, Kanzleien, Handwerksbetriebe, Agenturen und IT-Dienstleister.
Was Sie am Ende in der Hand haben
Ihr Unternehmen, Ihre Systeme, wer wofür zuständig ist und welchen Weg Belege und Daten nehmen.
Arbeitsanweisungen für Belegerfassung und Kassenführung, so dass Ihre Mitarbeiter einheitlich arbeiten.
Hard- und Software, Schnittstellen und Einstellungen von Buchhaltung, Kasse, DMS oder ERP.
Berechtigungen, Datensicherung, Notfallplan und Versionshistorie.
Dazu beschreibt die Dokumentation, wie Ihre E-Rechnungen als XML empfangen, geprüft, archiviert und gebucht werden, und wie Verträge wie Miete, Wartung oder Lizenzen mit ihren laufenden Abrechnungen verknüpft abgelegt sind.
Nutzen über die Pflicht hinaus
Erst wenn Ihr Scanvorgang dokumentiert ist, dürfen Sie Eingangsrechnungen, Quittungen und Post nach dem Scannen entsorgen. Ausgenommen bleiben Dokumente, die im Original aufzubewahren sind, etwa notarielle Urkunden oder Jahresabschlüsse. Das Ergebnis: weniger Ordner, Volltextsuche statt Blättern.
Wenn nur Sie oder eine Mitarbeiterin wissen, wie die Buchhaltung läuft, steht bei Ausfall alles still. Die Dokumentation ist das Handbuch, mit dem eine Vertretung oder neue Kollegin einsteigen kann.
Wer eine Finanzierung sucht, wird zunehmend nach einer GoBD-konformen Dokumentation gefragt. Sie gehört inzwischen zu einer belastbaren Bonitätsbewertung.
Ablauf in 5 Schritten
Wir klären Ihre Ausgangslage, Ihre Software und Ihren Zeitdruck. Sie bekommen eine Einschätzung zum sinnvollen Umfang und ein verbindliches Angebot zum Festpreis.
Ich führe Sie mit einem Fragenkatalog durch Ihre Abläufe. Sie müssen nichts vorbereiten. Wir gehen durch:
Danach erhalten Sie einen Projektplan mit Terminen.
Aus Ihren Antworten entsteht mit einer Fachsoftware für Verfahrensdokumentationen ein Grobentwurf. Ich passe ihn anschließend auf Ihren Betrieb an.
Wir gehen das Dokument Seite für Seite durch und prüfen, ob es Ihre tatsächlichen Abläufe beschreibt. Änderungen nehmen wir direkt vor. Dieser Schritt macht die Dokumentation belastbar, denn sie muss Ihre gelebte Praxis zeigen, kein Idealbild.
Sie erhalten die editierbare Fassung, das PDF und die Pflegeanleitung. Auf Wunsch übernehme ich die jährliche Aktualisierung.

Wer das macht
Ich bin Michael Dernbach, Inhaber von MIDe consulting. Ich habe Informatik (Diplom) und BWL studiert und über 30 Jahre in Führungspositionen gearbeitet.
Für die Verfahrensdokumentation brauchen Sie genau diese beiden Seiten: Ich verstehe, wie Ihre Programme, Schnittstellen und Datensicherungen technisch zusammenhängen, und ich weiß, welche kaufmännischen Abläufe der Betriebsprüfer darin nachvollziehen will.
Honorar
Das Honorar richtet sich nach Ihrer Ausgangslage:
ab1.500 €
Die Erstellung beginnt ab 1.500 €. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein verbindliches Angebot zum Festpreis.
Ich bearbeite keine BAFA-Förderprojekte. Antrag, Mittelzuteilung und Auszahlung dauern lange und sind schwer planbar. Ein direkter Auftrag ist für Sie schneller abgeschlossen.
Angebot anfragenHäufige Fragen
Ja. Die Pflicht hängt nicht an Größe oder Gewinnermittlungsart, sondern daran, ob Sie Belege digital empfangen, verarbeiten oder archivieren. Wer Rechnungen per E-Mail bekommt, tut das bereits.
Nein. Die Software ist nur ein Baustein. Die Verfahrensdokumentation beschreibt, wie Sie die Software einsetzen: wer Belege erfasst, wie sie ins System gelangen, wer Zugriff hat und wie gesichert wird. Das kann Ihnen kein Softwarehersteller abnehmen.
In der Regel nicht. Zwischen Anordnung und Prüfung bleibt meist genug Zeit, wenn Sie sofort beginnen. Sagen Sie mir im Erstgespräch den Prüfungstermin, dann planen wir danach.
Erst wenn der Scanvorgang in der Verfahrensdokumentation beschrieben ist. Dokumente, die im Original aufbewahrt werden müssen, etwa notarielle Urkunden oder Jahresabschlüsse, sind ausgenommen.
Das Erstgespräch dauert 30 bis 45 Minuten, die gemeinsame Durchsicht etwa zwei Stunden. Dazu kommt die Bestandsaufnahme: Bei kleinen und mittleren Unternehmen mit einfachen Abläufen dauert sie höchstens einen Tag, bei komplexeren Strukturen bis zu drei Tage. Vorbereiten müssen Sie nichts. Insgesamt ist Ihre Dokumentation in der Regel nach einer Arbeitswoche fertig.
Ab 1.500 €. Der genaue Betrag hängt von Ihren Programmen, Ihrer Kasse und dem gewünschten Umfang ab. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie einen Festpreis.
Ihr nächster Schritt
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir auf Ihre Programme, Ihre Belegwege und einen eventuellen Prüfungstermin. Danach wissen Sie, welchen Umfang Ihre Dokumentation braucht und was sie kostet.